Fahrt
nach Tschechien im Juni 2003
Sonntag,
08.06.03
Der Start
erfolgte gegen 05.30 Uhr in Berlin. Autobahn A 13 über Spremberg ,
Hoyerswerda, Bautzen , nach Zittau zur Grenze Polen / Tschechien. Die Fahrt
verlief sehr ruhig und an der Grenze in Zittau wurden wir sehr zügig
abgefertigt. In Frydlant haben wir etwas gesucht, bis wir den Platz gefunden abgefertigt.
In Frydlant haben wir etwas gesucht, bis wir den Platz gefunden hatten. In der
Ortsmitte in Frydlant in der Nähe des Schloßes ist auf der Str. Nr. 290
in Richtung Raspenava zu fahren, und gleich wenn man über eine Brücke kommt
und über den Fluß Sneda fährt ist der Platz gleich links zu sehen. Auf dem
Foto unten ist die Einfahrt zum Platz zu sehen.

Wir wurden
auf dem Platz gut in Empfang genommen . Der Chef des Platzes ungefähr 60 Jahre
alt sprach ein ausgezeichnetes Deutsch. Nur wir wurden etwas skeptisch
betrachtet, als wir unsere ersten Brocken Tschechisch an den Mann bringen
wollten. Aber alles in allem eine gute Atmosphäre. Für eine Übernachtung
haben wir 210 Kronen bezahlt, das sind umgerechnet 7.-€. So wenig haben wir in
unserem Campingleben noch nie bezahlt.
Nach
der Ankunft auf dem Platz habe ich erst einmal den Adapter für den Strom
gesucht. Aber ihn dann doch gefunden. In Tschechien haben die Schukostecker
ein Loch zwischen den beiden Kontakten um das Kabel an die Stromsäule
anzuschließen. Nach der Mittagspause ein erster Spaziergang durch Frydlant. Um
16.00 Uhr wollten wir die Burg besuchen aber leider ohne Erfolg. Die Pforte
wurde schon um 15,30 Uhr geschlossen.

Montag, 09.06.20
Nach
dem Frühstück gegen 08.30 Uhr erfolgte die Abfahrt in Richtung böhmische
Schweiz nach Sedmihorka. Die Strecke führte über Liberec nach Turnov
immer auf der Strasse 35 entlang. Es war eine angenehme Fahrt, weil die Strasse
zum größten Teil Autobahnniveau hat. Gegen 10.00 Uhr sind wir auf dem Platz glücklich
gelandet.
Das
ist der Standort unseres Wohnmobils auf den Platz in Sedmihorka. Nach dem Aufbau
des Wohnmobils sind wir über den Platz gelaufen und haben eine
Lebensmittelverkaufsstelle (Podraviny) gefunden, wo wir uns mit Getränken und
Grundnahrungsmitteln eingedeckt haben.
Wir
sind gleich rechts hochgelaufen und waren an der Gaststätte des
Campingplatzes.Für heute standen Gulasch und Knödel auf unseren Speisezettel.
Dazu gab es ein echtes Tschechen - Bier für einen Preis für zwei Personen für
150.- Ksc. das sind umgerechnet 5.-€ Ich möchte erwähnen das Knödel
das Nationalgericht der Tschechen ist und wir auf unserer Reise sehr viel davon
Gebrauch gemacht haben.
Der Nachmittag war mit einer Radtour zur
Burg Valdstein ausgefüllt. Diese Fahrt war sehr anstrengend, weil wir öfters
vom Fahrrad absteigen mußten, um das Rad den Berg hochzuschieben. Wir haben
auch sehr schnell heute die Segel gestrichen um uns auszuruhen.
Dienstag 10.06.2003
Auf
diesem Foto hinter den Wohnwagen ist der Sanitärtrakt des Campingplatzes zu
sehen. Nach Morgentoilette und dem anschließenden Frühstück war wieder eine
Radtour eingeplant.

Wir
wollten heute in den Ort Hruba Skala. Den Ort haben wir leider nicht gefunden,
obwohl wir einigermaßen gutes Kartenmaterial mithatten. Wir sind dann über
Doubravice, Zavadilka, Karlovice nach Sedmihoky zurückgefahren. Heute gab
es eigenes Mittagessen und am späten Nachmittag für jeden einen Eisbecher
für 45.- Ksc. = 1,50 €. Nach dem Abendbrot noch einen
Abschiedsspaziergang über den Platz uns die nähere Umgebung. Morgen
erfolgt die Weiterreise.
Mittwoch,
11.06.03
Gegen
10.00 Uhr erfolgte der Start . Die Strecke führte weiter auf der Strasse 35
über Jicin, Ostromer, Hradec Kralove bis nach Litomysel. Hier mußten wir
auf die Strasse 360 wechseln und in Richtung Policka fahren. Von da ab ging es
weiter auf der Strasse 34 bis zu unserem Campingziel nach Borova. Gegen 16.00
Uhr waren wir auf dem Campingplatz. Aber weit und breit kein Platzwart zu
finden. Wir haben aber trozdem aufgebaut.

Nach
ca. 30 Minuten kam der Chef vom Platz welcher auch das Restaurant im Ort leidet.
Für 300 Ksc. konnten wir für eine Nacht stehen. Auf dem Platzgelände
gab es ca. 12 Hütten die an Jugendliche vermietet waren und ein
Schwimmbad.

Die
Sanitäranlagen befanden sich in unmittelbarer Nähe von unserm Standort.
Nach einem Spaziergang durch
den Ort und Besuch der Gaststätte vom Campingplatzleiter haben wir heute zeitig
die Segel gestrichen, weil wir morgen nach Chlum u Trebone in der Nähe von
Cheske Budjevice (Budweiss) fahren wollen.
Donnerstag, 12.06.03
Am
Morgen gab es eine Überraschung, die Butter im Kühlschrank war zerlaufen, weil
jemand wahrscheinlich den Strom abgestellt hat. Na, ja damit muß ein
Campingfreund eben auch leben können. Gegen 9.00 Uhr sind wir abgefahren und
haben im nächsten größeren Ort gehalten, weil meine Frau die Rosemarie noch
auf die Bank wollte um tschechische Kronen einzutauschen. Ansonsten verlief die
Fahrt ruhig und ohne Zwischenfälle. Alle Kreuzungen und Abfahrten wurden
problemlos gefunden. In Chlum u Trebone haben wir etwas gesucht aber den Platz
dann doch gefunden. Gegen 13.00 Uhr waren wir auf dem Platz in Chlum u Trebone.

Nach
der Regulierung aller Formalitäten haben wir den Platz für 2 Tage zu einem
Preis von 500 Kcs. = 17,- € mit Stromkosten bezogen. Wir haben 2
Tage gebucht, weil wir morgen eine Fahrradtour nach Österreich unternehmen
wollen. Der Platz war nur zum Teil belegt. Den Hautanteil der Campingfreunde
kommt aus den Niederlanden. Wir haben uns aber gut verstanden. Am Abend ging auf
dem Platz ein heftiges Gewitter nieder. Meine Frau musste die Markise
einfahren, sonst hätten wir abgehoben.
Das
ist ein Foto der Rezeption mit Gaststätte. In diesem Haus wohnt auch der Chef
vom Campingplatz. Die Gaststätte hat aber erst morgen
Freitag,
13.06.03
Heute ist eine
Tour nach Österreich eingeplant und zwar nach Litschau ca. 10 Km vom
Campingplatz entfernt. Bis zum Grenzübergang im Ort Schlag waren es 6 Km. Wir
brauchten aber bis dahin ca. 1,5 Stunden, weil wir uns zweimal verfahren
hatten. Dieser Übergang ist nur für Fußgänger auch mit Fahrrad
zu passieren. Bis zum Ort Litschau ging es fast die ganze Strecke
bergauf , wo wir vom Rad absteigen mussten. Außerdem schien an
diesem Tag die Sonne recht kräftig so das wir alle geschafft waren.
Auf
diesem Foto sieht man, wie der Hund , aber auch Rosi geschafft ist. Im
Hintergrund ist der Ort Schlag zu sehen. Wir sind erst 6 Km unterwegs, aber nach
der Besteigung dieser Anhöhe erreichten wir schließlich einen Teich, und
konnten unseren Hund Wasser saufen lassen. Dann ging es Bergab und wir
sind schnell gegen Mittag in Litschau angekommen. Zuerst musste Bernd erst
einmal Tomaten einkaufen, weil es inClum u Trebone keine gab.
Dann ging es an das Mittagessen :

Wir saßen unterhalb
dieser Kirche und haben unser Mittagbrot eingenommen. Bernd leistete sich einen
frischen ,warmen Leberkäse und Rosi hat Würstchen im Schlafrock gegessen.
Nach einer ausgiebigen Rast mit diesen Speisen haben wir dann die Rückfahrt
angetreten.
Bis
nach Chlum u Trebone brauchten wir aber nur ca. 1 Stunde bis wir da waren.
Im
Ort wurden noch ein paar Einkäufe durchgeführt weil wir am nächsten Tag
weiterziehen wollen. Nach dem Abendbrot besuchten wir noch die Campinggaststätte
die ja heute geöffnet hat. Bei einem Glas Bier und einer Unterhaltung mit
deutschen Campingfreunden sind wir gegen 22.00 Uhr ins Bett gegangen.
Wir
saßen unterhalb der Kirche in einem Park und haben unser Mittagbrot
eingenommen. Bernd leistete sich einen frischen , warmen Leberkäse und Rosi hat
sich Würstchen im Schlafrock ausgesucht. Nach einer ausgiebigen Rast bei Speis
und Trank haben wir dann die Rückfahrt nach Clum u Trebone angetreten. Für die
Rückfahrt brauchten wir aber nur eine Stunde, weil es jetzt immer bergab ging.
In Clum u Trebone wurden noch ein paar Einkäufe durchgeführt, weil wir am nächsten
Tag weiterziehen wollen. Nach dem Abendbrot besuchten wir noch die Campinggaststätte
die ja heute geöffnet hat. Bei einem Glas Pilsner Urquell und einer
Unterhaltung mit deutschen Campingfreunden sind wir gegen 22.00 Uhr ins Bett
gegangen.
Sonnabend,
14.06.03
Wir
nehmen Abschied von Chlum u Trebone.
Nochmals ein
kurzer Rückblick auf die Kirche von Clum u Trebone.
Heute
soll die Fahrt zum Lipno Stausee stattfinden. Gegen 8.30 Uhr erfolgte der Start
zunächst in Richtung Cheske Budjevice (Budweiss). Die Fahrstrecke
hat Bernd am Vortag festgelegt und wurde auch gut eingehalten. Die
Orientierung haben wir lediglich in Borovany verloren, weil die Fernstrasse
schlecht ausgeschildert war. Aber nach einer kurzen Wende war alles wieder o. K.
Gegen 11.15 Uhr sind wir in Vyssi Brod auf dem Camping Pod
Hrazi gut gelandet.
Der
Camping Pod Hrazi liegt unterhalb der Staumauer vom Lipno – Stausee an
der Moldau. Die Moldau fließt hier bis nach Prag um sich dann als Elbe zu
vereinigen und nach Deutschland bis nach Hamburg zu fließen. Der Campingplatz
war eine Einsatzstelle für Wildwasserfahrten. Die Moldau ist in Ihrem
oberen Teil ganz lebhaft in ihrer Stömung.
Viele
Sportler leihen sich hier ein Boot und fahren bis Chesky Krumlov (Krummau)
– UNESKO-Stadt und werden nach einer bestimmten Zeit vom Vermieter dort
mit Auto abgeholt und nach Pod Hrazi zurückgefahren.
Nach
dem Aufbau haben wir einen Stadtbummel unternommen und uns etwas umgeschaut.

Dann
weiter in die Stadt die Kirche von Pod Hrazi
Wir
haben auf dem Campingplatz für 2 Tage gebucht, weil wir am Sonntag den 15.06.03
die UNESCO-Stadt Cesky Krumlov ( Krummau) besuchen wollen.
Wir
haben uns bei der Campingplatzleitung erkundigt wann am Sonntag ein Bus nach
Cesky Krumlov fährt. Uns wurde mitgeteilt das der Bus um 8.15 Uhr fährt.
Abends sind wir noch in die Pension “INGE” gegangen und dort unser Abendmahl
einzunehmen. Bernd hatte Feuerfleisch und Rosi Schweinefleisch mit Champignons.
Gegen 21.30 haben wir die Segel gestrichen und sind zu Bett gegangen . Zu
diesem Zeitpunkt tobte wieder ein heftiges Gewitter.
Wir
haben auf dem Campingplatz für 2 Tage gebucht, weil wir am Sonntag den 15.06.03
die UNESCO-Stadt Cesky Krumlov ( Krummau) besuchen wollen.
Wir
haben uns bei der Campingplatzleitung erkundigt wann am Sonntag ein Bus nach
Cesky Krumlov fährt. Uns wurde mitgeteilt das der Bus um 8.15 Uhr fährt.
Abends sind wir noch in die Pension “INGE” gegangen und dort unser Abendmahl
einzunehmen. Bernd hatte Feuerfleisch und Rosi Schweinefleisch mit Champignons.
Gegen 21.30 haben wir die Segel gestrichen und sind zu Bett gegangen . Zu
diesem Zeitpunkt tobte wieder ein heftiges Gewitter.
Sonntag, 15.06.03
Wir
sind 06.30 Uhr aufgestanden und nach dem Frühstück zur Bushaltestelle
gelaufen. Es wurde 08.15 Uhr und noch kein Bus in Sicht. Wir haben noch 15
Minuten gewartet, und immer noch kein Bus. Ich stellte schließlich an
Hand des Fahrplanes fest, das die Campingplatzleitung eine falsche Auskunft
gegeben hat. Die Zeiten für die Busse waren für die Wochentage, und nicht
für den Sonntag bestimmt. Für uns gab es keine Chance zu fahren, deshalb
riefen wir ein Taxi, welches uns nach Krummau gebracht hat.
Der Preis für
die Fahrt betrug 800.- Ksc. = 26.- €

Gegen
09.00 Uhr waren wir in Krummau und haben die Stadt welche wunderbar restauriert ist
besucht . Zum Mittag gab es für Bernd Krummauer - Gulasch mit Knödel
und für Rosi eine Forelle.
Das
ist eine Ansicht vom Stadtrundgang in
Ceskky Kreumlov . Gegen
13. 00 Uhr nach dem Mittagessen
sind wir noch ca. 3 Stunden durch diese wunderbare Stadt gelaufen . Besonders
der Marktplatz von Krummau ist eine Augenweide.
Über
diesen Markplatz laufen wir jetzt. Es ist 15.00 Uhr und um 15.30 Uhr fährt
unser Bus nach Bozi Dar.
Wir
haben mit großen Eindrücken Abschied von Krummau genommen.
Der
Rückfahrpreis betrug 60.- Ksc = 1,95 € was natürlich billiger war als die
Fahrt mit der Taxe. Gegen 17.00 Uhr waren wir wieder auf dem Campingplatz.
Nach einem guten Abendbrot und einem Spaziergang haben wir uns gegen 21.30
Uhr zur Ruhe begeben.
Von
Ruhe konnte in dieser Nacht aber nicht gesprochen werden. Die Jugendlichen auf
dem Platz feierten bis in die Morgenstunden. In der Nacht wurde 2 mal der
Stecker für den Stromanschluss für unser Wohnmobil aus der Steckdose gezogen.
Wir waren froh als wir endlich am Morgen erwachten und uns zur Abreise
vorbereiten konnten.
Als
wir vom Platz abgefahren sind wurde laut gerufen. Wir haben es so
verstanden, das wir nicht gern gesehen wahren. Wir haben uns aber
damit abgefunden und sind unbekümmert
weitergereist.
Montag
, 16.06.04
Früh
ging es los mit dem Ziel Camping in Atygl zumachen. Ein Bekannter von uns
hatte mir diesen Platz empfohlen. Als wir in die Nähe des Platzes gekommen
sind hat es meiner Frau nicht gefallen. Der Platz lag so abgelegen
von allen Ortschaften. Wir sind schließlich weiter bis nach Rejstejn zum
Camping Klasterny Mlyn . Das ist ein Campingplatz sehr modern
eingerichtet, aber auch preiswert.

Auf
dem Platz wurden wir sehr herzlich aufgenommen. Es gab aber Probleme unser
Wohnmobil an das Stromnetz anzuschließen. Der Adapter für die Steckdose wurde
in Vyssi Brod vergessen mitzunehmen. Gegen Kaution haben wir aber vom
Campingplatzleiter ein passendes Kabel erhalten.

Nach
dem Mittagessen haben wir einen Spaziergang durch den Ort gemacht. Zufällig
haben wir einen Elektriker getroffen, welcher uns einen Stecker für
50Ksc. verkauft hat. Nach der Montage hatte ich endlich eine normgerechte
Anschlussleitung für Tschechien. Wir sind auf dem Campingplatz 3 Tage geblieben
und am 18.06.03 abgereist.

Die
Fotos zeigen die Ansicht des Campingplatzen in Rejstejn. Wir haben traurig
Abschied von Rejstejn genommen und sind über Plzen, Karlovy Vary
zum Campingplatz - Ontario gefahren. Dieser liegt etwas nordöstlich von Karlovy
Vary.
Donnerstag,
19.06.03

Wir
sind in Rejstejn gegen 08.00 Uhr gestartet weil es eine relativ lange
Strecke ist, bis wir unser Ziel erreichen. Die Fahrt führt über Susice B 22 -
B 27 über Klatovy nach Plzen und dort weiterüber die B 20 in
Richtung Klatory nach Plzen. Weiter geht es über die B 20in Richtung Karlovy
Vary. In Touzim über die Landstrasse zur B 6 bis Andelska Hora zur B 222
bis Kyselka. Wir haben den ersten Platz mit dem Hinweis Kyselka -Ontario
angefahren.
Diese
Foto`s zeigen die Auffahrt, und den Standort des WOMO`s auf den
Platz.

Die
Chefin spricht ein einwandfreies Deutsch. Gleich nach der Ankunft und dem
Aufbau des Wohnmobils haben wir dort zu Mittag gespeist. Es gab sehr
schmackhaften Gulasch mit Knödel. Von diesen Gerichten habe ich schon sehr viel
berichtet aber auch jede Menge im Urlaub gegessen. Dieses Gericht ist ein
Nationalgericht der Tschechen. Kurz nach der Ankunft hatten wir Besuch von
Campingfreunden aus Wolgast, welche mit einem Moped gekommen sind. Sie haben uns
gebeten sich unterzustellen, weil es gerade angefangen hat zu regnen.
Am
Standort war ja die Markise ausgefahren und die Campingfreunde konnten sich
unterstellen. Sie erzählten, das sie auf dem Nachbarplatz untergekommen sind.
Sie haben eine größere Reise nach Italien gemacht und waren
auf der Rückfahrt nach Hause. Am Nachmittag noch ein Spaziergang im Dorf
und Einkauf von ein paar Kleinigkeiten. Denn morgen ist unser
Campingurlaub in Tschechien beendet und wir fahren über Bozi Dar nach
Oberwiesenthal und dann zu einem Abstecher zu Verwandten weiter nach Bräunsdorf
bei Chemnitz.
Resümee
Alles in
allen ein gelungener Urlaub, von den Kosten ganz zu schweigen. Wir waren
immerhin 12 Tage auf Campingfahrt und haben ungefähr die Hälfte an
finanziellen Mitteln verbraucht als in Deutschland. Aber auch die
Herzlichkeit der Menschen hat uns sehr beeindruckt. Mit ein paar Brocken
tschechische Sprache wie Guten Tag , Danke und Bitte sind wir gut über
die Runden gekommen. Wir hoffen mit unserem Bericht Campingfreunde in
Deutschland zu mobilisieren dieses schöne Land zu bereisen. Aus
vielen Gesprächen hört man immer wieder, das die Kriminalität in
Tschechien aber auch in Polen sehr hoch sein soll. Wir können diesem Argument
nicht zustimmen. Wenn man nicht unbedingt den reichen Onkel aus dem Westen
herausstellt, wird man wie ein ganz normaler Bürger behandelt. Wenn ich
natürlich vorm Wohnmobil sitze und für jeden sichtbar mit meinem Laptop
arbeite , dann kann es schon passieren, das sich jemand für mein Eigentum
interessiert. In Vyssi Brod auf einen öffentlichen Parkplatz wurde
zum Beispiel bei einem Transporter die Scheibe eingeschlagen und vermutlich auch
sichtbare Gegenstände entwendet. So etwas kommt vor, aber nicht nur in
Tschechien auch bei uns in Deutschland.
